Bund, Michel Nr. 3267 postfrisch - 125. Geburtstag von Otto Dix

Er malte messerscharfe Porträts, schuf schillernde Gesellschafts- und Kriegsbilder, karikierte kritisch die Zustände der Weimarer Republik: Otto Dix (1891–1969), Wegbereiter der „Neuen Sachlichkeit“. 2016 jährt sich sein Geburtstag zum 125. Mal. Anlässlich des Jubiläums erscheint eine Sondermarke. Auf ihr zu sehen: Ein Ausschnitt aus dem Gemälde „An die Schönheit“ (1922). Darauf präsentiert sich Dix als scharf beobachtender Dandy inmitten blasierter Schönheiten. Das Bild zeigt die Abgründe hinter der glamourösen Fassade.

Dix sah sich als subtiler und genauer Beobachter des Geschehens. Er wollte die Realität zeigen wie es ist, ohne Beschönigungen und Retusche. Geprägt von seinen Erlebnissen als Soldat im Ersten Weltkrieg blickte er schonungslos auf das Dasein: Seine Gemälde wimmeln nur so vor grotesken Gestalten – Zuhälter, Voyeure, Kuppler, Prostituierte, Kriegsinvaliden. Mit ihnen zeichnete Dix ein atmosphärisches Zeitbild der „Goldenen Zwanziger“. Von den Nationalsozialisten als „entarteter Künstler“ diffamiert, erhielt er 1933 ein Mal- und Ausstellungsverbot.

Artikelnr.: b3267


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