Schweine haben’s nicht immer leicht: Die meisten von ihnen fristen ihr Dasein in industriellen Mastbetrieben. Aber es geht auch anders – etwa beim Deutschen Sattelschwein, das zu den Freilandrassen gehört. Der Kopf mit den Schlappohren ist schwarz, ebenso der hintere Teil des Rumpfes. Der vordere Rumpf (Sattel) ist mehr oder weniger weiß. Heute noch in den ostdeutschen Bundesländern anzutreffen, eignet sich das Deutsche Sattelschwein für die extensive Viehwirtschaft. Auch das Rhönschaf mit seinem charakteristischen schwarzen Kopf ist gezüchtet für eine extensive Bewirtschaftung, z.B. von Koppeln und Streuobstwiesen. Es ist besonders widerstandsfähig gegen feuchtkalte Witterung.
Beide Rassen trifft man im Freilichtmuseum Hessenpark bei Bad Homburg. Das Museum trägt die Auszeichnung „Arche-Park“ der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH). Die GEH betont die wertvollen Eigenschaften alter Nutztierrassen: Sie sind bestens geeignet für eine nachhaltige, regionale und ökologische Viehwirtschaft.
Artikelnr.: b3261-2
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