Am 17. Juni 1991 gründeten die deutsche und die polnische Regierung das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW). Es war ein Projekt der Versöhnung. Kaum ein anderes Land hat unter der deutschen Aggression im Zweiten Weltkrieg so gelitten wie Polen. Mit kaum einem anderen Land verbanden sich andererseits nach Flucht und Vertreibung so schmerzliche Erinnerungen. Vor 25 Jahren schlugen Berlin und Warschau ein neues Kapitel auf. Junge Polen und Deutsche sollten mit Unterstützung des DPJW Sprache und Kultur des Nachbarn kennen lernen. Und Freundschaften knüpfen – damit die Vergangenheit sich nicht wiederholt.
Seit ihrer Gründung hat das DPJW mit Sitz in Potsdam und Warschau mehr als 70 000 Projekte mit rund 2,7 Millionen Teilnehmern unterstützt. Das DPJW fördert u.a. Jugendbegegnungen, Praktika und Gedenkstättenfahrten. Die Begegnungen reichen von der gemeinsamen Sportstunde über ein Umweltprojekt bis zur Theaterwerkstatt. Wichtig ist nur, dass die Teilnehmer das Programm gemeinsam umsetzen.
Im Jubiläumsjahr 2016 startet das DPJW ein Projekt, das sich speziell an die Teilnehmer von deutsch-polnischen Jugendbegegnungen richtet. Es sollen Aktionen dokumentiert werden, welche die Jugendlichen für die Menschen vor Ort und gemeinsam mit ihnen umsetzen. Das kann eine Fahrradtour für ältere Menschen, das Streichen der Spielgeräte auf einem Schulhof oder ein Frühjahrsputz im Stadtpark sein. Die Jugendlichen sind aufgefordert, Fotos und Videos von der Aktion in sozialen Netzwerken (Twitter, Instagram) zu teilen und dabei den Hashtag #2gether4more zu verwenden.
Article no.: b3249
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