An der Saale, Thüringens größtem Fluss, kam es in früheren Jahrhunderten immer wieder zu Hochwasserkatastrophen. Mit dem Bau von fünf Talsperren - der sogenannten Saale-Kaskade - gelang es, die Naturgewalt Wasser zu bändigen und gleichzeitig umweltfreundliche Energie zu erzeugen. Im ersten Abschnitt wurde 1932 die Bleiloch-Talsperre bei Schleiz in Betrieb genommen. Ihre 205 Meter lange Staumauer hält 215 Millionen Kubikmeter Wasser zurück - die größte gestaute Wassermenge in Deutschland - und gehört zu den beeindruckendsten ingenieurtechnischen Leistungen des Wasserbaus in Europa. Der Name Bleiloch stammt vom Bleiabbau, der dort vor der Anstauung betrieben wurde.
Artikelnr.: b2617
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