Auch 2007 erscheinen wieder Wohlfahrtsmarken, die Sonderpostwertzeichen mit Zuschlägen für Wohlfahrtsverbände. In diesem Jahr sind es vier Motive zum Thema Haustiere. Meerschweinchen stammen ursprünglich aus Südamerika. Erst im 16. Jahrhundert kam diese Nagetierart nach Europa. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts werden Meerschweinchen in Deutschland als Haustiere gehalten und gezüchtet. Sie galten schnell als Kindergerecht, da sie sehr robust sind und nicht so schnell zubeißen wie Kaninchen. Die Neuausgabe zeigt zwei Rosettenmeerschweinchen. Zwischen Pferden und Menschen besteht eine enge Verbindung. Das Wildpferd, die Stammform des Hauspferdes, wurde wahrscheinlich um 3000 v. Chr. erstmals domestiziert. Die Zähmung der Wildpferde brachte den Völkern außerordentliche Vorteile. Weite Strecken konnten in viel kürzerer Zeit überwunden werden, was das Aufrechterhalten großer Reiche vereinfachte. Bis heute dienen Pferde als Reit-, Zug- und Arbeitstiere. Immer mehr ist die Pferdehaltung aber auch eine Form der Freizeitgestaltung geworden. In Deutschland werden etwa eine Million Pferde gehalten. Die Neuausgabe zeigt eine Haflingerstute mit ihrem Fohlen. Aufgrund seiner sozialen Anpassungsfähigkeit ist der Hund das mit dem Menschen am vielfältigsten verbundene Tier. Für viele Hundehalter ist ihr Tier ein Sozialpartner, der als Familienmitglied in das tägliche Leben integriert ist. Deshalb wird der Hund oft auch als bester Freund des Menschen bezeichnet. Darüber hinaus übernehmen Hunde unterschiedliche Aufgaben: Sie dienen dem Menschen als Wach-, Jagd-, Hüte- oder Blindenhund. 5,3 Millionen Hunde sind hierzulande gemeldet. Nach der Hauskatze (7,5 Millionen) ist der Hund damit das populärste Haustier in Deutschland. Die Neuausgabe zeigt eine Labradorhündin mit ihrem Welpen. Das Kaninchen ist eine relativ junge Haustierart. Zwar waren die geselligen Nager schon den alten Römern als Nutztiere bekannt, doch systematisch gezüchtet werden sie in Europa erst seit dem 16. Jahrhundert. In Deutschland fand die Kaninchenzucht Ende des 19. Jahrhunderts große Verbreitung. Im Zeitalter der Industrialisierung waren Kaninchen oft die einzigen Tiere, die in beengten Platzverhältnissen gehalten werden konnten. So entwickelten sich vor allem Industriegebiete in Sachsen oder an der Ruhr zu Hochburgen der Kaninchenzucht. Heute gibt es in Deutschland 185.000 Kaninchenzüchter, die in 6.800 Vereinen organisiert sind. Die Neuausgabe zeigt zwei Chinchilla-Kaninchen.
Article no.: b2630
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